Regie

Brett-à-Porter arbeitet seit Jahren erfolgreich mit unterschiedlichen professionellen Regisseuren zusammen, die durch ihr Können, ihr Wissen und ihre Erfahrung dem Ensemble stets neue Impulse vermitteln und die Laien-Darsteller zu schauspielerischen Leistungen motivieren, die diese sich selbst gar nicht zugetraut hätten. Das Ergebnis spricht Jahr für Jahr für sich, weswegen Brett-à-Porter auch weiterhin an diesem Erfolgrezept aus Laien-Schauspielern und Profi-Regisseuren festhalten wird.

Bei den ersten beiden Produktion Emma (2008) und MacBest (2009) führte Anne Hubert-Roth Regie. Sie ist freischaffende Theaterpädagogin und unterrichtet Improvisation und Schauspiel für Laien und Nachwuchstalente jeden Alters. Bei der Inszenierung von Der letzte Sommer (2010) sowie der Produktion von Viel Lärm um Nichts (2011) nahm Oliver Zimmer auf dem Regiestuhl Platz. Und in den Jahren 2012 – 2014 sorgte Alexandra Hartmann-Schöcker bei Schlafzimmergäste (2012), Friday Night (2013) sowie Pension Schöller (2014) dafür, dass die Stücke erfolgreich aufgeführt werden konnten.

Urte Regler

Urte mit Petra und Bastian bei einer Szenenprobe zu "In der Klemme".

Urte mit Petra und Bastian bei einer Szenenprobe zu “In der Klemme”.

Für die Produktion von  In der Klemme (2015) sowie Der Lügner (2016) hat Urte Regler die Regie übernommen. Erste Bühnenerfahrungen sammelte die junge Regisseurin bereits im Alter von acht Jahren durch den Kinderchor der Rostocker Singakademie, es folgten erste solistische Rollen wie etwa 2001 die Partie der Dorothee in „Der Zauberer von Oss“. Nach Abschluss ihres Magisterstudiums mit den Fächern Musikwissenschaft und Französisch, absolvierte sie diverse Praktika im Bereich Regieassistenz am Rostocker Volkstheater, an der Kammeroper Rheinsberg sowie der Deutschen Oper Berlin, wo sie unter anderem bei David Pountney, Reinhild Hoffmann und Steffen Piontek hospitierte.

2008–2013 war Urte Regler dann als Regieassistentin am Landestheater Coburg engagiert und arbeitete dort mit zahlreichen namhaften Regisseuren wie Dr. Peter Brenner, Jakob Peters Messer, Alessandro Talevi, Aron Stiehl oder Konstanze Lauterbach zusammen. Darüber hinaus wurden ihr eigene Regieprojekte und Inszenierungen übertragen. So übernahm sie 2009 etwa die szenische Einrichtung des Kinderkonzerts „Peter und der Wolf“ sowie die Regie zum Theater-Extra „Mozartkugeln“. In der darauffolgenden Spielzeit wurde ihr die szenische Arbeit mit dem Seniorenclub des Landestheaters Coburg übertragen, mit dem sie die Stückentwicklung „Reisefieber“ erarbeitete. Mit der Kinderoper „Die chinesische Nachtigall“, ihrer ersten Regiearbeit für das Große Haus des Landestheaters, gelang Urte Regler ein großer Erfolg.

Auch ihre Inszenierung von Hans Krásas Oper „Brundibár“ wurde begeistert in der Presse aufgenommen. Für diese ausschließlich von Kindern gespielte Oper stellte Urte Regler durch Castings ein Ensemble von 39 Schülerinnen und Schülern im Alter von 9–21 Jahren zusammen, mit denen sie die Grundlagen szenischen Spielens und die professionelle Gestaltung von Partien erarbeitete. Urte Reglers letzte Coburger Inszenierung von Benjamin Brittens „Die Drehung der Schraube“ wurde von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert: „Urte Regler folgt in ihrer Inszenierung mit feinem Gespür den geradezu sprechenden Nuancen von Brittens Partitur. Die faszinierend reichen Facetten der Musik übersetzt sie in eine jederzeit sorgfältige, ebenso einfühlsame wie intensive Personenführung. Brittens Kammeroper […] wird in ihrer Deutung zum dicht verwobenen Kammerspiel.“ (Coburger Tageblatt)

Seit 2014 lebt Urte Regler als freiberufliche Regisseurin in München und wurde seitdem mehrfach für Produktionen als Assistentin an der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater engagiert.

Mehr über Urte Regler auf Theaterjobs.de.

 

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